1948:
Wiederbelebung des Vereins unter neuem Namen
Auf Initiative von Prof. Dr. Emil Preetorius und
Prof. Dr. Ubbelohde-Doering, Direktor des Museums für Völkerkunde
München, und mit Unterstützung des Bayerischen Staats-ministeriums
für Unterricht und Kultus wurde mit Beschluss vom 28. September
der Verein mit neuem Namen wiedergegründet. Der Name sollte
eine Verschmelzung der Berliner Mutter-gesellschaft „Gesellschaft
für Ostasiatische Kunst“ mit der Münchner Gesellschaft
„Freunde Asiatischer Kunst und Kultur“ (zugleich Ortsgruppe
der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst in Berlin) darstellen.
Als Name wurde
dementsprechend gewählt: „Ostasiatische Gesellschaft
und Gesellschaft der Freunde Orientalischer Kunst und Kultur“
Prof. Dr. Emil Preetorius, Präsident
Prof. Dr. Heinrich Ubbelohde-Doering,
stellv. Präsident
1949:
Umbenennung des Vereins in München in „Gesellschaft
für Asiatische Kunst e.V.“
Prof. Dr. Emil Preetorius, Präsident
Prof. Dr. Heinrich Ubbelohde-Doering, stellv.
Präsident
Die Namensgebung der Neugründung 1948 löste ausgiebige
Diskussionen mit den Vorständen des Berliner Vereins aus.
Die Berliner Gesellschaft für Ostasiatische Kunst konnte
aufgrund der Aufteilung Berlins in vier Besatzungszonen nicht
mehr tätig werden, war aber noch in das Vereinsregister in
Berlin eingetragen.
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Mit einer weltweiten Suche durch Anschreiben wurde versucht, die
wegen der Reichsgesetze von 1935 erzwungene Ausschließung
von Mitgliedern rückgängig zu machen und diese in die
neue Gesellschaft wieder einzubinden, z. B. sie als korrespondierende
Mitglieder vorzuschlagen. Zu folgenden ausländischen Fachgelehrten
wurde eine Kontaktaufnahme angestrebt:
Prof. Bachhofer, Chicago, Dr. William
Cohen, Oxford, Prof. Alfred Salmoen,
New York, Prof. Oswald Sirén, Stockholm.
1955:
Die Berliner Muttergesellschaft „Gesellschaft für
Ostasiatische Kunst“, gegründet 1926, wurde im Vereinsregister
von Berlin gelöscht. 1990 wurde
die Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische
Kunst e.V. in Berlin gegründet.
1957:
Neuwahl des Vorstandes
Prof. Dr. Emil Preetorius, Präsident
Dr. Andreas Lommel, stellv. Präsident, Direktor
des Staatl. Museums für Völkerkunde München
1964:
Neuwahl des Vorstandes
Prof. Dr. Herbert Franke, Präsident, Ordinarius
für Sinologie an der Universität München
Dr. Andreas Lommel, Stellv. Präsident


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1972:
Namenserweiterung und Neuwahl des Vorstandes
Um ein vergrößertes Angebotsspektrum bieten zu können
wurde mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 7. November
die Gesellschaft umbenannt in: „Gesellschaft für Asiatische
Kunst und Kultur e.V.“
Dipl. Ing. Rolf Tübben, 1. Vorsitzender,
Verwaltungsoberrat a.D.
Godfrey C. Maendl-Lawrance, 2. Vorsitzender,
Geschäftsführer
1978:
Neuwahl des Vorstandes
Prof. Dr. Walter Raunig, 1. Vorsitzender, Direktor des
Staatl. Museums für Völkerkunde München
Godfrey C. Maendl-Lawrance, 2. Vorsitzender
2011: Prof. Dr. Walter Raunig, 1. Vorsitzender
Dr. Bruno J. Richtsfeld, stellvertr. Vorsitzender
Dr. Michael Buddeberg, Beirat
Helga Becker-Bickerich, Geschäftsführerin
2012:
Prof. Dr. Walter Raunig, 1. Vorsitzender
Dr. Bruno J. Richtsfeld, stellvertr. Vorsitzender
Dr. Michael Buddeberg, Beirat
zusammengestellt von:
Helga Becker-Bickerich/ Karen Bellini (2008, aktualisiert 2011)
Chronik
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